Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

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„Ich werde für immer dein Licht sein.“ Mit diesem Thema hatten die Mitarbeitenden der Kinderkrebsklinik und des ambulanten Palliativteams „Sternenboot“, die Evangelische und Katholische Klinikseelsorge Eltern, Geschwister und Großeltern der verstorbenen Kinder des vergangenen Jahres zu einem Gedenkgottesdienst in die Klinikkapelle eingeladen und der verstorbenen Kinder in einem bewegenden Gottesdienst gedacht.

Gedenkgottesdienst

Der Gedenkgottesdienst findet einmal im Jahr am sogenannten Toten- oder Ewigkeitssonntag statt. Die Mitarbeitenden möchten den Angehörigen der verstorbenen Kinder zeigen, dass sie die verstorbenen Kinder nicht vergessen haben und ihnen das Gedenken an die Kinder wichtig ist. Im Gottesdienst liest eine Mitarbeiterin den Namen jedes Kindes, das im vergangenen Jahr gestorben ist, vor und eine andere entzündet eine Kerze für jeweils dieses Kind. Für jedes muslimische Kind wird eine rote Rose auf den Altar gelegt. Eine Kerze wird nur für die Kinder entzündet, die im vergangenen Jahr verstorben sind, ebenso verhält es sich mit den roten Rosen für die muslimischen Kinder. Trotzdem kommen viele Eltern über einige Jahre zu diesem Gottesdienst. Sie fühlen sich mit ihrer Trauer in der Gemeinde derer, die das gleiche oder ein ähnliches Schicksal getroffen hat, gut aufgehoben.

In diesem Jahr haben haben die Eltern mit der Einladung kleine „Sonnen“ zugeschickt bekommen. Diese konnten sie mit einem Foto und dem Geburts- und Sterbedatum ihres Kindes gestalten, und zum Gottesdienst mitbringen. Kinder sind oftmals der „Sonnenschein“ ihrer Eltern und Großeltern, so sagt man. Und so strahlte etwas von diesem Sonnenschein der verstorbenen Kinder in den Gottesdienst hinein.

Ebenso haben Eltern und Geschwister die Möglichkeit, dem Vorbereitungsteam etwas von ihrer Trauer und ihrem Schmerz und was sie tröstet und hoffen lässt, vor dem Gottesdienst mitzuteilen. Die Klinikseelsorgerinnen formulieren mit den Worten der Eltern ein Klage- und Dankgebet. Das hat seinen festen Platz im Gottesdienst. „Dunkle Wolken verdecken die Sonne in meinem Leben bei jeder Familienfeier und an Feiertagen, bei dem unser Kind nie wieder sein wird.“ Formulierte eine Mutter. Und eine andere schrieb, sie erfahre Hilfe wie wärmende Sonnenstrahlen, wenn Freunde mit ihr über ihr Kind sprechen.

„Musik ist der beste Trost für einen verstörten Menschen.“ Laut Martin Luther, und für trauernde Menschen, so ließe sich der Satz umformulieren. Der Chor „Gotwogether“ und die Sängerin der „Fighting spirits“, dem Musikprojekt der Kinderkrebsklinik, haben Trauer und Trost in diesem Gottesdienst musikalisch zum Ausdruck gebracht. Im Anschluss an den Gottesdienst sind Eltern und die Mitarbeitenden der Kinderkrebsklinik bei Kaffee und Kuchen zusammengeblieben. Erfahrungen in der Zeit in der Kinderklinik werden ausgetauscht, manche Eltern erzählen von einer Reha, die sie gemacht haben. Manchmal kommen nur Vater oder Mutter, weil das verstorbene Kinder inzwischen einen Bruder oder eine Schwester bekommen hat. Und manche Mütter oder Väter hat es geholfen, sich noch einmal beruflich zu verändern.

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